Die Liste der täglichen Grausamkeiten ist viel länger, wir stellen beispielhaft für unzählige Fälle einzelne Schicksale vor.

Rozis traurige Geschichte

 

Rosi wurde im August 2011 auf einem Radweg gesehen. Tagelang lief sie dort einsam hin und her, doch niemand hielt an, um sie sich näher anzusehen oder ihr ein paar Brocken hinzuwerfen. Tierschützer fingen sie schliesslich auf einer belebten Strassenkreuzung ein und erkannten erst aus der Nähe ihren erbärmlichen Zustand.

Der kleine Körper war zeckenübersät und gefährlich dünn, die Nägel viel zu lang. Sie hat viele kahle Stellen und einen starken Pilzbefall.
Nun wird sie regelmässig vom Tierarzt behandelt, bekommt Injektionen, Vitamine und spezielles Futter. Das alles kostet viel Geld.
Rosi ist ca. 1 Jahr alt und wird sich zu einer richtig schönen Hündin entwickeln. Ihrer Retterin weicht sie keinen Schritt von der Seite, sie ist rührend anhänglich und dankbar für alles.

Wir danken allen Spendern ganz herzlich, die uns darin unterstützt haben, Rosi behandeln zu lassen! Rosi ist noch nicht gesund, aber sie hatte großes Glück und wurde von einer Familie in Ungarn adoptiert, die sie weiterpflegt.

 

Foltos´ Leid

 

Tierschützerinnen entdeckten eine Hündin, die zwischen Müll in ihrer Hundehütte lag. Daneben gammelte verfaultes Fressen, aber kein Wasser. Das Tier war an einer zu kurzen Kette angebunden. Beim Näherkommen stellten sie fest, dass der Hündin das rechte Hinterbein fehlte und dort eine offene Wunde klaffte. Nachdem sie aus der Hütte gezogen wurde, kam zum Vorschein, dass das Halsband in ihrem Hals eingewachsen war... Das Tier musste unglaubliche Schmerzen haben.

Die Tierschützerinnen alarmierten die Polizei. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Tierquälerei erstattet.

Das Bein sollte komplett amputiert werden, aber Foltos war nicht in der körperlichen Verfassung für so einen schweren Eingriff. Auf Haut und Knochen abgemagert, musste sie zuerst aufgepäppelt werden. Inzwischen wurde sie operiert und durch viele Spenden konnten wir einen Teil der Operationskosten übernehmen. Wir danken allen Spendern für ihr Engangement! Es fehlen noch € 200.-.

Heute ist Foltos auf einem Hof in Ungarn untergebracht, aber wir suchen noch immer einen geborgenen Endplatz für diese gequälte Hündin. Kontakt

 

Unfassbar

 

Am 07.02.2010 erstach der 57jährige Sz. László kaltblütig das Pferd " Wolke" vor den Augen seiner 16jährigen Besitzerin, Petra Zombori. Sie hatte bemängelt, dass ihr geliebtes Pferd bei László nicht artgerecht gehalten wurde, deshalb wollte sie das Tier dort wegholen. László mit dem Spitznamen "Indianer" wurde darauf sehr böse und erstach das wehrlose Pferd mit einem Messer in Lunge und Herz.

Seine Erklärung dazu: "Wolke" wurde erstochen, weil sie nach einer Tagestour sehr müde war, sie sei sowieso mit ihren 16 Jahren zu alt und hätte bereits Sonnenstich gehabt, sie wäre sowieso gestorben. Wenn "Wolke" nicht sein eigenes Pferd sein konnte, wollte er nicht, dass sie Petra gehört.
Das Mädchen konnte lange Zeit den Verlust ihres treuen Begleiters nicht verkraften.

„In der letzten Verzweiflung habe ich professionelle Hilfe von einem Psychiater geholt, damit sie dieses furchtbare Trauma verarbeiten kann“ erinnert sich die Mutter.
Der grausame Tierquäler wurde von einer Tierschutzorganisation wegen schlechter Tierhaltung angezeigt, in diesem Fall ist bereits ein Urteil gefallen. Der „Indianer“ wurde für 1.000 Forint (das macht 37 Euro) Geldstrafe verurteilt!
Nach der Urteilsverkündung bedauerte der "Indianer", dass er "Wolkes" toten Körper nicht an seine Hunde und Katzen verfüttern konnte.
Statt zu hundertausend Forint Geldstrafe wurde der Pferdemörder nur zu 10.000 Forint (370 Euro) Geldstrafe wegen schlechter Tierhaltung verurteilt, obwohl auf seinem Grundstück mehrere Pferdekadaver begraben sein sollen.

Das ungarische Tierschutzgesetzt vom 1998 mit dem § 1 nimmt alle Tiere unter Schutz. Sz. László hat eindeutig gegen dieses Gesetz verstoßen. Es wurde in Ungarn noch kein Tierquäler verurteilt, obwohl nach dem Strafgesetzbuch 266 / B § 1 jede Person, der Wirbeltiere in einer Weise zu Unrecht verletzt oder tötet mit bis zu zwei Jahren Haft verurteilt werden kann.
Dieser Pferdemörder stellt durch sein unmenschliches und unethisches Verhalten ein sehr schlechtes Beispiel für die Bevölkerung, für Kinder, und Jugendliche dar und wirft durch sein Verhalten einen grossen Schatten auch auf das Land.