Am 27. Dezember 2011 wurde die Aktion gestoppt!
Wie gestört können Ideen sein?
Am 21. Dezember 2011 wurde in den ungarischen Nachrichten eine "tolle Idee" vorgestellt. Der äußerst geschäftstüchtige Bürgermeister und Abgeordnete der regierenden
Fidesz-Partei Pócs Janos aus Jaszapati machte den cleveren Vorschlag:
"HUNDE FÜR BRENNHOLZ"
In der Praxis heisst das:
Jeder, der einen Hund in Jaszapati abgibt, bekommt dafür 50 kg Brennholz!
So sollen mit einer Initiative gleich zwei Probleme gelöst werden:
- die Anzahl der streunenden Hunde soll verringert und
- der Brennholzklau verhindert werden.
In einer Garage werden die Tiere gesammelt und von dort direkt in die Tötung gebracht.
Da die Zahl der streunenden Hunde in Jaszapati deutlich geringer ist als die Zahl der armen Menschen, die dringend Brennholz benötigen, werden dieser perversen
Idee zwangsläufig alle greifbaren Hunde in einem weitaus größeren Radius zum Opfer fallen.
Den Menschen, die aus Armut nicht heizen können, muss geholfen werden! Aber nicht zu Lasten noch wehrloserer Opfer.
Bitte protestieren Sie mit uns gegen diese grausame "Umtauschaktion", die bedürftige als auch skrupellose Menschen geradezu auffordert, Hundenachschub in die
Tötung zu liefern zur Aufbesserung der eigenen Brennholzvorräte!
Über die Homepage der Stadt (auch in deutsch) www.jaszapati.hu können Sie sich direkt gegen dieses verachtende
"Projekt" wenden.
Hier sind die Kontaktdaten zu Bürgermeister Pócs Janos
Telefon: 0036 (57) 441-07
Fax: 0036 (57) 440-338
Email: polgarmester@jaszapati.hu
Hund in der Sammelstelle

